Hodensack-Straffung

Eine Straffung des Hodensackes (Skrotum), die auch als Skrotumlifting, Hodensackverkleinerung oder Hodensackkorrektur bezeichnet wird, ist ein zunehmend gefragter Eingriff in der männlichen Intimchirurgie, der auch häufig in Kombination mit anderen Eingriffen durchgeführt wird. Deshalb sollte dieser Eingriff nur von erfahrenen plastischen Chirurgen vorgenommen werden, die zudem über hinreichende Erfahrung in der Intimchirurgie verfügen.

Wie kommt es zu einer Erschlaffung des Hodensacks?

Der Hodensack ist ein genitales Gebilde aus Haut und Muskulatur, das die Hoden umgibt und schützt. Aufgrund dieser Struktur kann der Hodensack auf unterschiedliche Außentemperaturen reagieren, indem er sich zusammenzieht oder sich ausdehnt. Dadurch wird gewährleistet, dass für die Hoden im inneren des Hodensacks immer ein optimales Temperaturmilieu für ihre volle Funktionsfähigkeit vorliegt.

Durch diesen laufenden Wechsel von Ausdehnung und Zusammenziehen, aber auch durch allgemeine Alterungsprozesse, die allgemeine Hautbeschaffenheit und z.B. auch durch Gewichtsabnahme verliert das Skrotum seine Spannkraft, und es tritt eine Hodensackerschlaffung auf.


Welche Auswirkungen hat eine Hodensackerschlaffung?

Durch den entstandenen erschlafften Haut- und Weichgewebsüberschuss am Hodensack wird dieser faltig, schlaff und sinkt häufig nach unten ab. Im Extremfall kann ein erschlaffter Hodensack die Länge des Penis nach unten überragen. Dies führt einerseits zu einem unästhetischen Erscheinungsbild der Genitalregion und läßt diese ,,alt" und ,,erschlafft" wirken und kann dadurch unbewußt eine eingeschränkte sexuelle Leistungsfähigkeit vermitteln. Andererseits kann es durch die übermäßige Faltenbildung und entstehende Reibungen zu Schwitzen, Nässen und Hautrötungen und auch zu Einklemmungserscheinungen bei körperlichen Belastungen und Sport kommen.

Häufig setzt sich dann die Hauterschlaffung nach oben segelartig in den Penisansatzbereich fort. Dies führt dann dazu, das der Penis durch dieses sogenannte Hodensacksegel ( in der Fachsprache ,,Penile Webbing" genannt) partiell verdeckt ist. Dadurch wirkt der Penis insgesamt kleiner und kürzer, weshalb eine Hodensackstraffung mit Korrektur eines vorhandenen Hodensacksegels gleichzeitig eine optische Verlängerung des Penis bewirkt. Aus diesem Grund wird eine Hodensackstraffung häufig in Kombination mit einer Penisvergrößerung durchgeführt.


Wie wird die Operation durchgeführt?
Eine Hodensackstraffung kann ambulant in örtlicher Betäubung aber auch in Narkose durchgeführt werden. Sollte dies in Kombination mit einer Penisvergrößerung stattfinden, ist in der Regel eine Übernachtung in der Nofreteteklinik erforderlich. Die alleinige Hodensackstraffung dauert in Abhängigkeit vom Ausgangsbefund etwa 1 Stunde.

Vor der Operation wird der überschüssige Hautanteil ermittelt und angezeichnet. Dieser wird dann bei der Operation präzise und unter Schonung der wichtigen Gefäß- und Nervenstrukturen entfernt.

Da man sich nur an der Hautoberfläche bewegt, wird der Hodensack nicht eröffnet, sodass keinerlei Verletzungs- oder Beeinträchtigungsgefahr für die Hoden besteht.

Da beim Mann entwicklungsgeschichtlich aus der Embryonalzeit eine natürliche senkrechte Wachstumslinie (bedingt durch das Zusammenwachsen der beiden Hälften) an der Vorderseite des Hodensackes vorhanden ist - ähnlich einem Reissverschluss - kann die dann entstehende Narbe so gelegt werden, dass sie in dieser natürlichen Linie verläuft und dadurch völlig unauffällig erscheint. In Abhängigkeit von dem Ausmaß der Straffung sind ggf. zusätzliche Ankernähte und/oder quer in den Skrotalfalten verlaufende Inzisionen erforderlich, um einen optimalen Hebe- und Straffungseffekt zu erreichen.


Was ist nach der Operation zu beachten?
Extreme körperliche und sportliche Belastungen, ebenso sexuelle Aktivitäten sollten für 4 Wochen vermieden werden. Da auflösbares Nahtmaterial verwendet wird, müssen keine Fäden entfernt werden


Skrotox (Skrotum und Botox) Behandlung
In letzter Zeit gewinnt auch eine nicht operative Behandlung durch Botox (Botulinumtoxin) am Skrotum an Bedeutung. Bei dieser ,,Skrotox" Behandlung werden bis zu 50 Einheiten Botulinumtoxin in die Haut und Muskulatur des Hodensacks eingespritzt. Dadurch wird ein glatteres und verjüngendes Erscheinungsbild am Skrotum erreicht, da das faltige Zusammenziehen der Skrotalhaut verhindert wird.

Die Behandlung dauert etwa 15 Minuten. Der endgültige Effekt ist spätestens nach 2 Wochen erreicht.

Dr. Stefan Schill - Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie
Dr. Stefan Schill
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